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Ayurveda Krankenhaus

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Ayurveda Lanka Hospital (Pvt) Ltd.
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Ayurveda und der Westen





( Siehe im Anschluss daran auch: ayurvedische und westliche Medizin )

Hier haben wir Gedanken gesammelt, von denen wir meinen, dass sie im Ayurveda und im Westen unterschiedlich gesehen werden. Es handelt sich um unsere eigenen Erfahrungen aus unserer täglichen Praxis. Es kann also durchaus sein, dass der Leser dieser Zeilen andere persönliche Erfahrungen gemacht hat:

Ernährung / Essen

Westen: der Geschmack und manchmal auch die Menge des Essens sind oft die einzigen Faktoren, die bei der Beurteilung z.B. eines Restaurants in der westlichen Ernährung als wichtig gesehen werden.

Ayurveda: der Geschmack ist auch sehr wichtig (es gibt im Ayurveda sogar 6 Geschmacksrichtungen statt 5), aber genau so wichtig ist im Ayurveda, dass das Essen auch gesund und auf den jeweiligen Menschen bzw dessen Körperzustand abgestimmt wird.

Einer unserer Patienten hat den Vergleich “Ernährung im Westen und im Ayurveda” unserer Meinung nach grossartig beschrieben, denn er meinte, “das ist so, wie wenn man Eisbein mit Rice und Curry vergleichen will”.

Oft wird im Westen über ein “gutes Restaurant” gesprochen und nur die Zubereitung und der Geschmack beurteilt, während die Gesundheit wenig oder gar keine Beachtung findet. (Derzeit – Oktober 2004 – gibt es in Deutschland eine Veranstaltung, bei der das “beste Küchenteam Europa’s” unter 1100 Teilnehmern ermittelt werden soll. Die Jury hat folgende Kriterien für die Beurteilung genannt: Hygiene, Optik, Geschmack und eigenartigerweise auch die Geschwindigkeit. Die Gesundheit des Essens wurde nicht als Kriterium genannt).

Ärztliche Empfehlungen bei der Ernährung

Westen: eine Ernährungsvorschrift wird strikt eingehalten und gilt praktisch “für immer”. Bei jeder eigenmächtigen Änderung werden gesundheitliche Konsequenzen erwartet. (Also wenn der Arzt z.B. sagt “Ananas sind nicht gut für Ihre Haut”, hört der Patient eigentlich, dass er nie wieder Ananas essen darf).

Ayurveda: es werden nur Empfehlungen ausgesprochen (Ausnahme bei Kranken). Also wenn der Ayurveda-Arzt sagt “Ananas sind nicht gut für Sie”, heisst das nur, dass Sie Ananas nicht täglich 5 Stück essen sollen, wenn Sie aber “unbändige Lust” auf Ananas bekommen, ist es sogar gesünder, sie zu essen statt sich zu quälen und von Ananas “zu träumen”. Als wichtig wird aber immer wieder betont, dass man während des Verzehrs keine Schuldgefühle bekommen sollte und meint, etwas Verbotenes zu tun.

Das Verhältnis Patient und Arzt

Arztbesuche verlaufen bei einem Ayurveda-Arzt meist völlig anders ab als bei einem westlichen Arzt. Wenn man in Sri Lanka zu einem Ayurveda-Arzt geht, läuft das folgendermassen ab:zur Begrüssung lächeln beide höflich wie es in Asien üblich ist und der Patient nimmt Platz. Die Türe bleibt zumeist offen, sodass jeder Interessierte (oder auch nicht Interessierte) mithören kann. Dann beginnt der Arzt mit der (Puls-)Diagnose und fragt höchstens noch nach dem Namen, um das Rezept ausstellen zu können. Dieses besteht zumeist aus einer langen Liste von Kräutern, Wurzeln und Blättern, die sich der Patient selbst beschaffen muss. Dann bekommt er nur noch die Information, wie alles zubereitet werden soll (z.B. alles 45 min kochen und dann den Sud lauwarm trinken). Dann verabschiedet man sich wieder mit einem Lächeln. Gesprochen wurde praktisch nichts und “trotzdem” sind alle zufrieden.

Die Ursache dieser – für den westlichen Menschen – “lautlosen Kommunikation” liegt vor allem darin, dass die Erstellung der Diagnose anders abläuft als bei einem westlichen Arzt. Der Ayurveda-Arzt kennt zumeist bis 10 und mehr verschiedene Diagnosearten (Puls / Iris / Nägel / Zunge usw). Er diagnostiziert daher seine Patienten völlig anders als ein westlicher Arzt,der zumeist über Fragen und die erhaltenen Antworten zu seinem Ergebnis kommt. Details erhält er entweder über Testergebnisse oder von Fachspezialisten. Und wenn ein Ayurveda-Arzt überhaupt eine Frage stellt, empfindet sie jemand aus dem Westen eher als “eigenartige Frage”. Der Arzt will z.B. bis ins Detail über die Verdauung informiert werden (Stuhlgang / Urin / Farbe) und stellt die Fragen darüber oft sogar täglich. Oder man wird

bis ins Kleinste über die Familienverhältnisse ausgefragt, wobei dieses “Ausfragen” oft sogar als peinlich empfunden wird (noch dazu, wenn jemand mithört!).

Zu diesem Thema meint unsere Chef-Ärztin, dass sie aber nicht als “Wunderheilerin” oder “Handauflegerin” gesehen werden will, wenn sie besonders rasch ein gutes Diagnose-Ergebnis erzielen konnte.

Und noch ein Gedanke von unserer Seite: kein Patient sollte mit dem Arzt ein “Spielchen” spielen, indem er ihn “testen” will, ob er auf eine Krankheit von alleine draufkommt oder ob er “Hilfe” benötigt, genauso wie es nicht sinnvoll ist, einen Kampf austragen zu wollen, wer die bessere Diagnose erstellt. Auch hier führt Teamarbeit immer zu den grössten Erfolgen.

Immunsystem

Westen: es gibt nur ein einziges Immunsystem, das für den ganzen Körper zuständig und für die Gesundheit aller Körperbereiche verantwortlich ist.

Ayurveda: man kennt 3 Immunsysteme (bekannt unter den Namen Vata, Pitta und Kapha), die für unterschiedliche Körperbereiche zuständig sind und medizinisch auch separat behandelt werden müssen. Ein gutes Zusammenspiel der Drei ist daher für die Gesundheit des ganzen Körpers wichtig.

Hygiene

Westen: Hygiene wird oft nur als äusserliche Anwendung gesehen und mit Wasser, Zahnbürste, Shampoo und Seife gleichgesetzt. (Langsam gibt es aber auch im Westen Menschen, die zusätzlich zur äusseren Reinigung auch z.B. Glaubersalz und Blutreinigungs-Tees verwenden).

Ayurveda: zur äusserlichen Waschung kommt noch eine innere Reinigung dazu wie z.B. Reinigung des Darms, der Blutwege, der Nase (und damit in Verbindung auch die Reinigung des Gehirns), Reinigung der Gedanken z.B. durch Meditation, Körperübungen zur Schweissabsonderung usw. Diese Reinigungen werden zur Gesunderhaltung des ganzen Körpers nicht nur regelmässig durchgeführt, sondern sie werden auch genau so wichtig gesehen wie das regelmässige Service eines Autos.

Schönheit

Westen: praktisch gibt es nur “messbare Schönheit”, die oft nicht lange anhält und dann durch kosmetische Operationen korrigiert werden muss.

Ayurveda: die persönliche Ausstrahlung ist wichtiger als die messbare Optik alleine. Nur ein “strahlender Mensch” wird als perfekte Schönheit erkannt und akzeptiert. Ein Beispiel: eine (Lord-)Buddha-Statue wird erst dann als schön angesehen, wenn es dem Künstler gelungen ist, dieses innere Strahlen auch in das Gesicht der Statue zu bringen.

Alter und das Altern

Zum Thema”Schönheit” gehört auch das Alter und das Altern. Im Ayurveda werden drei Altersbereiche genannt: Kindheit, Reife, Alter. Es wird als wichtig angesehen, sich selbst richtig einzustufen und z.B. nicht so zu tun, als wenn man jünger wäre als man in Wirklichkeit ist. Man darf also “in Würde” alt werden oder alt sein und wird auf keinen Fall im Alter als unschön oder gar wertlos gesehen.

Erfolg

Westen: Erfolg wird praktisch immer nur mit Geld und Macht gleichgesetzt. Wer kein oder nur wenig Geld auf dem Konto hat, wird als erfolglos gesehen.

Ayurveda: Erfolg bezieht das gesamte Umfeld mit ein wie z.B. die Familie, die Nachbarn, die Freunde, Bekannten oder auch den Garten mit seinen Tieren. Ein Beispiel zeigt sehr gut den Unterschied: es gibt in Indien ältere Pärchen, die betteln gehen. Sie tun das nur deshalb, weil sie damit zeigen wollen, dass sie es “geschafft” haben und ihre Familien-Angehörigen gut versorgt sind. Und deshalb können sie es sich “leisten”, betteln zu gehen.

WIR WERDEN DIESE GEDANKENGÄNGE UNREGELMÄSSIG FORTSETZEN



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